Wie gestern schon geschrieben, bin ich derzeit voll auf Schienen!
Mein erster Eindruck: Wow! Das habe ich nicht wirklich erwartet. Da fragt man sich, warum soll ich mich privat weiter mit PHP quälen. Es ist beeindruckend, wie einfach man mit Rails eine simple Anwendung erzeugt. (Programmieren habe ich absichtlich nicht gesagt, denn das habe ich bisher noch nicht wirklich tun müssen)
Rails erzeugt für jedes Model das man anlegt CRUD-Methoden und gibt Default-Templates zum Anzeigen aller Daten, Anlegen und Bearbeiten von Datensätzen eines auch automatisch erzeugten Controls, aus.
Um anderen Mac-Benutzern den Einstieg etwas zu erleichtern, hier mein Weg zur Installation (… the Mac-way!):
Zu erst habe ich mir Locomotive besorgt. Damit installiert man ähnlich zu MAMP ein komplettes System zur Entwicklung und zum Test von Rails-Anwendungen. Ich selbst habe das Standard- und RMagick-Bundle installiert. Installation ist natürlich Mac-like und sehr einfach
Da ich auf meinem Macbook noch ein MAMP installiert habe, wollte ich natürlich die MySQL-Datenbank von MAMP benutzen. Dazu muss man zwei Dinge in Locomotive und Rails beachten:
- In den Einstellungen von Locomotive (Preferences->Terminal) muss folgender “Additional Path” eingetragen werden:
/Applications/MAMP/db/mysql. Anschliessend die Rails-Applikation neu starten! - In der Datei config/database.yml folgende Einstellungen vornehmen:
development:
adapter: mysql
database: flog
username: root
password: root
host: localhost
port: 8889
socket: /Applications/MAMP/tmp/mysql/mysql.sock
Den Port natürlich an den Port anpassen, den man in MAMP eingestellt hat.
Jetzt sollte man ohne Probleme MySQL von MAMP benutzen können. Dieser Tipp ist nicht von mir, sondern habe ich hier gefunden. Lorbeeren dem Lorbeeren gebühren!
Sobald ich mehr mit Rails machen konnte, und mein “Probeprojekt” läuft, werde ich hier berichten!
Ich bin gespannt, wie sich die ersten ‘komplexen” Projekte mit Rails gestalten, denn da sehe ich bei allen Frameworks bisher den Knackpunkt: Das “Bücherausleihe”-Tutorial in 10 Minuten ist allemal beeindruckend (habe es bei Cake gemacht) aber wie verhält es sich mit größeren Applikationen mit eigenen Workflows und Prozessen?
Naja, ich bin auf deinen Bericht gespannt