ScribeFire – Blog Plugin für Firefox

Vor ein paar Tagen habe ich ScribeFire als Plugin für Firefox installiert. Jetzt komme ich endlich mal dazu es auszuprobieren. Dieser Eintrag wurde übrigens damit verfasst 😉

Nach der Installation befindet sich ein kleines Icon am rechten unteren Rand der Statusleiste des Browsers. Darauf geklickt, wird die Browseransicht zweigeteilt. Im oberen Teil der Seite kann ganz normal weiter gesurft werden. Der untere Teil wird zu einem Editor, mit dem man seine Blog-Einträge verfassen kann.

Mithilfe des Account Wizards kann sehr einfach der Zugang zu dem zu Bearbeitenden Blog eingerichtet werden. Das ungute Gefühl wegen der Eingabe der Benutzerdaten muss wohl einfach hingenommen werden. Nach der erfolgreichen Einrichtung, stehen die letzten 10 Beiträge zum nachträglichen Editieren bereit. Genauso alle erstellten Seiten, sowie alle Kategorien (Auch wenn diese als Tags bezeichnet werden) zur Zuordnung zu Beiträgen.

Vorsicht: einmal auf einen bereits vorhandenen Beitrag geklickt, verschwindet der neu getippte Beitrag auf Nimmerwiedersehen. Gut, das ich in weiser Voraussicht, den gesamten Inhalt in die Zwischenablage kopiert habe…

Ansonsten gestaltet sich das Editieren sehr komfortabel. Folgende Dinge vermisse ich leider in der Erweiterung:

  • Eine Rechtschreibkorrektur
  • Die Möglichkeit, einen More-Link zu dem Beitrag zuzufügen (Hab ich jedenfalls nicht gefunden)
  • Die Möglichkeit Ultimate Tag Warrior Tags zu importieren, bzw. diese einem Beitrag zuzuordnen.

Alle diese für mich fehlenden Elemente lassen sich mit der Tatsache umgehen, einen neuen Beitrag als „Draft“ speichern zu können. So kann der Artikel im Live-System nachbearbeitet und fehlende Tags zugeordnet werden.

Den Tag Warrior werde ich künftig wohl sowieso ersetzen, da in der aktuellen Version von WordPress sowieso eine Unterstützung dafür vorgesehen ist. Mal schauen, auf meine coole Tag-Cloud möchte ich eigentlich sehr ungern verzichten.
Zusammengefasst kann man sagen, die ScribeFire Erweiterung ist nicht übel. Das Editieren fühlt sich an wie in einer Office Anwendung und macht damit noch ein wenig mehr Spaß. Über die kleineren Mankos kann ich hinwegsehen. Das ganze ist also auf jeden Fall empfehlenswert.

Viel Spaß beim selbst ausprobieren: http://www.scribefire.com/

2 Kommentare

  1. Casa

    Die Tagcloud gibts auch bei den Nativen Tags von WP 2.3. Doch ist die Tagcloud als widget einzubinden. Keine Ahnung, ob das dein theme unterstützt, bzw. ob du die nutzt.

  2. Daniel

    Ja, Widgets verwende ich. Werden also auch vom Theme unterstützt. Schick, das klingt ja nicht übel. Vielleicht konvertiere ich dann wirklich irgendwann mal die Tags.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.